Erbrecht

Erbrecht: Testament Das Erbrecht ist als subjektives Recht das Grundrecht, Verfügungen über das Eigentum oder anderer veräußerbarer Rechte zum Eintritt des eigenen Todes hin zu regeln und andererseits auch Begünstigter solcher Verfügungen zu werden (zu „erben“). Der Begriff Erbrecht bezeichnet im objektiven Sinn auch die Rechtsnormen, die sich mit dem Übergang des Vermögens einer Person (Erblasser) bei ihrem Tod auf eine oder mehrere andere Personen befassen. (Wikipedia)

Mehrheit von Erben

Hinterlässt der Erblasser mehrere Erben, so wird der Nachlass gemeinschaftliches Vermögen der Erben (§ 2032 Erbengemeinschaft). Jeder Miterbe kann über seinen Anteil an dem Nachlass verfügen. Allerdings kann der Miterbe über seinen Anteil an einzelnen Nachlassgegenständen nicht verfügen.

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Erbausschlagung

Ist der Nachlass überschuldet, so kann der Erbe anstelle einer Haftungsbeschränkung auch die gesamte Erbschaft ausschlagen. Die Erbschaft kann grundsätzlich nur insgesamt angenommen oder ausgeschlagen werden.

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Dürftigkeitseinrede

Die Dürftigkeitseinrede (§§ 1990 ff. BGB) berechtigt den Erben die Befriedigung eines Nachlassgläubigers in so weit zu verweigern, als der Nachlass nicht ausreicht.

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Nachlassverwaltung

Darunter versteht man eine Nachlasspflegschaft, die dazu dient, die Nachlassgläubiger zu befriedigen. Sie wird nur auf Antrag angeordnet und bewirkt rückwirkend eine Trennung des Nachlasses vom Eigenvermögen.

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Haftungsauschluss

Der Erbe hat ein Interesse daran, mit nicht mehr als dem geerbten Nachlass zu haften.

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Haftung des Erben

Da der Erbe in die Rechtsposition des Erblasser einrückt haftet er auch für die Nachlassverbindlichkeiten (§ 1967 Abs. 1 BGB).

Zu den Nachlassverbindlichkeiten gehören die vom Erblasser verursachten Schulden. Zweitens gehören dazu die Verbindlichkeiten, die durch den Erbfall entstanden sind. Diese sind Verpflichtungen aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen.

Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung des Erblassers.

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Erbfall

Mit dem Tode einer Person geht deren Vermögen als Ganzes auf eine oder mehrere andere Personen, die Erben, über. Die Erben treten in die Rechten und Pflichten des Erblassers ein, ohne dass es irgendwelcher Übertragungsakte bedarf oder ohne dass die Erben hiervon Kenntnis haben müssen.

Das Vermögen des Erblasser geht immer als Ganzes auf einen oder mehrere Erben über, die dann dieses Erbe auseinandersetzen müssen.

Nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (§§ 1924 ff. BGB) erben auf Grund der gesetzlichen Erbfolge die Verwandten des Erblasser je nach dem Grad der Verwandtschaft.

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Michael Rössler ist aufgenommen bei brainGuide